Nach rund einem halben Jahr coronabedingter Wettkampfpause startete die Badmintonjugend der SG Hemsbach bei zwei Turnieren.
Beim ersten Regionalranglistenturnier der Region Nordbaden/ Nord in Weinheim, das nach dem neuen deutschlandweiten Ranglistensystem als E-Turnier gewertet wird, traten vier Hemsbacher Jugendspieler*innen an. Die TSG Weinheim hatte ein gutes Hygienekonzept, an das sich alle hielten. Mit einer Silber- und einer Bronzemedaille und guten Platzierungen konnte Betreuer Karlheinz Hohenadel zufrieden sein.
In der Altersklasse U13 der Mädchen bestritt die 10-jährige Olivia Wendland ihr erstes Turnier. In ihrer ersten Begegnung verlor sie gegen Sophie Silbach (TSG Weinheim) unglücklich mit 22:20, 20:22 und 18:21. Gegen Romy Silbach musste sie glatt in zwei Sätzen die Segel streichen. In der Rückrunde kam Olivia gegen Sophie immer besser ins Spiel, spielte weite Clears und gewann sicher in zwei Sätzen. Nach diesem Sieg durfte sie sich über Platz zwei und eine Silbermedaille freuen.
Bei den Jungen U11 erreichte Juri von Maltzahn die Bronzemedaille. Tim Brandenburg wurde bei den Jungen U15 Siebter und Max Schreiber erreichte in U17 Platz sechs. Schade, dass nur so wenige Teilnehmer den Einsatz der Weinheimer Badmintonfreunde um Abteilungsleiterin Jutta Wirth nutzten.
Beim B-Ranglistenturnier in Eggenstein-Leopoldshafen traten die Hemsbacher Schwestern Alena und Feline Stieler an. Aufgrund Ihrer Ranglistenpunkte durften beide im Mixed und Doppel starten. Feline hatte sich zusätzlich für das Einzel qualifiziert.
Mit Ihrem neuen Partner Jan Grenzheuser (Nußloch) startete Feline im gemischten Doppel U15 gleich gegen die späteren Finalisten Pfeiffer/Hahn (Gittersee-Dresden). Mit 10:21, 15:21 hielt man die Niederlage in Grenzen. Durch drei Siege erreichten die beiden am Ende Platz neun unter 16 Teilnehmern. Alena (U19) und Julius Maag (Diedorf, Bayern) hatten auch nicht mehr Losglück. In der ersten Runde gegen die späteren Turniersieger Lehmann/Eckerlin mussten sie passen. Im weiteren Verlauf wurden sie Dreizehnte.
Im Einzel, das auch am Samstag stattfand, spielte Feline mit wechselndem Erfolg und belegte Platz 13. Beim Mädchendoppel am Sonntag fiel leider Alenas Partnerin aus. Feline gewann mit Stammpartnerin Sarah Firl (Sindelfingen) nach einer 5:21, 19:21 Auftaktniederlage gegen die späteren Finalisten alle weiteren Spiele sicher. So stand ein erfreulicher Platz 5 zu Buche. Es hat sich herausgestellt, dass auf diesem Niveau einige Spieler*innen/Vereine trotz Lockdown und Urlaubszeit schon frühzeitig auch über die Pfingst-/werden Feline und Alena versuchen, verlorenes Terrain wieder aufzuholen.