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Ein weiterer Test ging bei brütender Hitze zur Mittagszeit, wo die Sonne am höchsten steht, über die Bühne – der Anpfiff war um 12.30 Uhr. Da wäre es besser gewesen, das Spiel z. B. um 18 Uhr anzupfeifen. Es waren wieder weit über 30 Grad. Da der Schiedsrichter nicht erschien, leitete ein Offizieller von DJK die Partie.

Die SG Hemsbach zog sich gegen den klassenhöheren SC Käfertal sehr achtbar aus der Affäre. Das Gegentor entstand aus einem unglücklichen Zweikampf von Leon Kühner, den der Schiedsrichter mit einem Elfmeter ahndete. Diesen Elfmeter verwandelte Fabian Vogel in der 60. Minute zum 1:1-Endstand.

Die SG Hemsbach ist mit einem deutlichen Erfolg in den Kreispokal gestartet. Am 4. August setzte sich die Mannschaft beim TuS Weinheim mit 6:1 (0:3) durch. Bereits zur Halbzeit hatte Claas Kronauer mit einem Dreierpack (u.a. zum 0:1 und 0:3) den Grundstein gelegt, dazwischen traf Florentin Isa per Freistoß aus 18 Metern zum 0:2. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Daniel Wiegand für Weinheim legte die SG in der zweiten Halbzeit nach: Isni Mema traf in der 61. und 88. Minute doppelt, dazwischen erzielte Claas Kronauer in der 81. Minute seinen dritten Treffer des Tages und sorgte so für den am Ende standesgemäßen Auswärtssieg.

Im letzten Saisonspiel besiegte die SG nach einem erneut starken Auftritt den gastgebenden SC United Weinheim mit 4:3. In dieser Partie ging es nur noch darum, sich möglicherweise um ein oder zwei Plätze in der Tabelle zu verbessern – also sprichwörtlich nur noch um die „Goldene Ananas“. Dennoch boten beide Mannschaften den Zuschauern ein äußerst unterhaltsames Spiel.

Mit dem MFC Phönix kam der Tabellendritte nach Hemsbach, der den zweitbesten Sturm mit 125 geschossenen Toren und mit 46 Gegentoren die viertbeste Defensive der Liga hat. Das ist ein schweres Kaliber, das der SG alles abverlangen wird – so der allgemeine Tenor in der Woche vor dem Spiel. Aber es kam anders. Die SG ist zurzeit nicht nur die Mannschaft der Stunde, sondern der Stunden, und hat umgekehrt den Mannheimern alles abverlangt. Man war nicht nur auf Augenhöhe, sondern phasenweise sogar die bessere Mannschaft.