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Heute war beim Blick auf die Tabelle ein Auswärtssieg in Schönau auf ungewohntem Naturrasen erste Hemsbacher Bürgerpflicht. Der wurde es dann auch. Es hätte ein höherer Sieg werden können, wenn Mo Amallahs Kopfball gleich am Anfang reingeschlüpft wäre statt knapp links vorbei zu segeln oder wenn wenigstens einer von den gefühlt 50 Torschüssen von Lukas Stadlmüller sein Ziel gefunden hätte.

Diese Niederlage in Sulzbach war unter dem Strich unnötig, und wenn am Ende ein Unentschieden gestanden hätte, wäre es für alle gerecht gewesen. Sulzbach begann das Spiel mit Sturmläufen durch lange Bälle aus deren Abwehr über die Hemsbacher linke oder rechte Abwehrseite und konnte so das eine oder andere Mal diese Seiten überlaufen. Die Abwehr hatte schwere Arbeit zu verrichten. Vor allem Luis Krosanke und Mo Amallah mussten in höchster Not eingreifen.

Der Einstieg in die Rückrunde ist vollauf gelungen. Es hätte aber mindestens zweistellig gegen Lieblingsgegner Blumenau enden können. Bereits in der 14. Minute kam ein langer Ball aus der eigenen Hälfte von Krosanke zu Kronauer auf die linke Außenbahn. Kronauer läuft der Blumenauer Defensive davon, schnappt sich den Ball, biegt dann in den Strafraum ab und zirkelt den Ball ins rechte Dreieck. Das war gleichzeitig das schönste Tor des Tages.

Das war die Generalprobe zur Rückrunde, die am nächsten Sonntag mit dem Spiel gegen den SC Blumenau beginnt. Alles in allem ist diese Generalprobe geglückt. Es gab Chancen hüben wie drüben und der Sieg war für beide möglich. Dass Rimbach nicht als Sieger vom Platz ging, lag in der ersten Hälfte an Torwart Marlon Seyfarth, der mit mehreren Glanztaten seinen Kasten sauber hielt.

Der SG Hemsbach gelang am Fasnachtssamstag ein erneuter Kantersieg, diesmal mit 8:1 beim hessischen B-Klassenligisten TSV Weiher.