Tanzsport und Akrobatik

Im Alter von drei Jahren ist der Einstieg in den Tanzunterricht möglich, hier werden spielerisch die Grundlagen des klassischen Tanzes gelernt. Ab 7 Jahren beginnen die TänzerInnen mit dem Training in den modernen Stilrichtungen (Jazz Dance, Modern Dance & Contemporary Dance). Neben dem Tanzunterricht bietet sich das Akrobatik-Training zur Steigerung der Beweglichkeit an. Hier stehen Bodenturnelemente und Hebefiguren im Fokus.

Für ausgewählte TänzerInnen ab 7 Jahren besteht die Möglichkeit, in den Leistungsbereich der Tanzsportabteilung einzusteigen. Hier trainieren die TänzerInnen für die Teilnahme an nationalen und internationalen Turnieren, Wettkämpfen und Meisterschaften.

Auch für Jugendlich und Erwachsene besteht jederzeit die Möglichkeit zum Einstieg in den Tanzunterricht - egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Die Tanzsportabteilung veranstaltet jährlich eine Sommertanzshow und eine Winteraufführung.

Infos

Dorothee Darsch   dorothee.darsch@sghemsbach.de   0177-2416331

 

BildsmallgroupBericht WNOZ 11.11.2017 Hemsbach/Recklinghausen. Die „Beyond Dancers“ der Tanzsportabteilung der SG Hemsbach sind deutscher Meister im Showdance. Die Gruppe mit Lina Kassing, Elena Dennerlein, Laura Hain, Leonie Müller, Katharina Vogel, Loreta Bytyqi, Lia-Anna Ciesla und Amelie Thron gewann den Titel der TAF Germany in der Kategorie Small Group Kinder. Die Tänzerinnen der „Beyond Dancers“ haben sich somit für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Showdance qualifiziert, die vom 20. bis 26. November von der International Dance Organization in Riesa ausgetragen wird (wir berichteten).

Mit der traumhaften Wertung 1-1-1-1-1-2-1 eroberte die Hemsbacher Small Group bei der deutschen Showdance-Meisterschaft in Recklinghausen souverän den ersten Platz und das WM-Ticket. Bereits beim Deutschland-Cup überzeugte die Gruppe das Wertungsgericht mit ihrem Stück „Homeless Children“ und sicherte sich die Goldmedaille.

Seit dem Sieg beim Deutschland-Cup hätten die Tänzerinnen hart für die deutsche Meisterschaft trainiert, lobte Trainerin Dorothee Darsch. Man habe einige Änderungen an der Choreografie vorgenommen, den Schwierigkeitsgrad gesteigert und an den schauspielerischen Darbietungen der Tänzerinnen gearbeitet.

Bei der Choreografie „Homeless Children“ stellen die Tänzerinnen Straßenkinder dar. Mit zerlöcherter Kleidung, zerzausten Haaren und schmutzigem Gesicht betteln die Mädchen um Geld, suchen im Müll nach Essensresten und schlafen in einem Karton. Anfangs sei es den Tänzerinnen schwer gefallen, in die Rolle eines obdachlosen Kindes zu schlüpfen, erinnert sich die Trainerin und Choreografin des Stücks. Nach und nach habe die Umsetzung jedoch immer besser geklappt.

Besonders stolz ist man auf die jüngsten Tänzerinnen der Gruppe Lina Kassing und Elena Dennerlein, beide neun Jahre alt. Beim Deutschland-Cup hatten beide Mädchen nur wenige Teile der Choreografie mitgetanzt, bei der deutschen Meisterschaft in Recklinghausen kamen die Tänzerinnen nun voll zum Einsatz. „Für die anstehende WM-Teilnahme soll nochmals eine Steigerung erfolgen“, sagte Dorothee Darsch. Es werden außerdem nochmals kleine Änderungen an der Choreografie vorgenommen. Für die WM in Riesa ist das Ziel, das Semifinale zu erreichen, obwohl man schon mit der Qualifikation überhaupt sehr zufrieden ist.