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Tanzsport

Die Tanzsportabteilung der SG Hemsbach 1912 e.V. (THE BEYOND DANCERS)gliedert sich in einen Bereich für Hobbytänzer und einen für Leistungstänzer.

Im Alter von drei Jahren ist der Einstieg in den Tanzunterricht möglich, hier werden spielerisch die Grundlagen des klassischen Tanzes gelernt. Ab 7 Jahren beginnen die TänzerInnen mit dem Training in den modernen Stilrichtungen (Jazz Dance, Modern Dance & Contemporary Dance). Neben dem Tanzunterricht bietet sich das Akrobatik-Training zur Steigerung der Beweglichkeit an. Hier stehen Bodenturnelemente und Hebefiguren im Fokus.

Auch für Jugendlich und Erwachsene besteht jederzeit die Möglichkeit zum Einstieg in den Tanzunterricht - egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene.

Im Leistungsbereich werden ausgewählte TänzerInnen ab 7 Jahren speziell unterrichtet und gefördert. Die TänzerInnen treten bei nationalen und internationalen Turnieren und Wettkämpfen an. Der Leistungsbereich unterteilt sich in Formationen (bis zu 12 Tänzern), Small Groups (bis zu 7 Tänzern), Solisten- und Duette.

Infos

Dorothee Darsch   dorothee.darsch@sghemsbach.de   0177-2416331

Am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Tänzer der Beyond Dance Company dem Wertungsgericht bei den Deutschen Meisterschaften im Showdance des TAF Germany e.V. in Hof (Bayern). Jüngst wurde mit Silber und Gold beim Saisonauftakt in Leverkusen die erste Hürde in Richtung Weltmeisterschaft erfolgreich genommen. In Hof gelang es den Tänzern der Sportgemeinde Hemsbach 1912 e.V. erneut die Spitzenplätze für sich zu entscheiden. Silber und Gold gingen erneut an die Beyond Dance Company - damit ist die Qualifikation und die letzte Hürde zur Weltmeisterschaft, die im November Riesa stattfindet, erfolgreich gemeistert.

“Wir sind besonders stolz über die guten Platzierungen, da das Wertungsgericht zum Großteil aus namenhaften Fachleuten aus den Bereichen Tanz und Bühnentanz bestand“ freut sich Dorothee Darsch Trainerin und Choreografin der Beyond Dance Company „Besonders für mich als Trainerin ist es eine Bestätigung meiner Arbeit, hier gut bewertet zu werden“.

Nach dem hervorragenden Saisonstart Anfang des Monats ist das Ergebnis bei dem finalen nationalen Turnier für die Teams und die damit verbundene Qualifikation zur Weltmeisterschaft ein Traum, der sich erfüllt hat.

Das Team um Tänzerinnen Elif Özkan, Pauline Merkel, Leonie Niklasch, Lia-Marie Schwarz, Mia-Sophie Gerber, Mia Herbig und Sarah Stadlmüller startet in diesem Jahr erstmals im Wettkampfbereich - umso erfreulicher die Zweitplatzierung in Hof. Mit ihrem Thema "Bankraub" begeisterte das Team Publikum und Jury. In den letzten Wochen habe man gezielt an der technischen Ausführung gearbeitet, resümiert Trainieren Dorothee Darsch. Die Tänzerinnen, seien sehr stark in Präsenz und Darstellung - die technischen Elemente seien Schwachpunkt der 9-11-jährigen.

Das Tänzerteam der 11-12-jährigen, bestehend aus Sidelya Atmaca, Annika Münch, Lina Kassing, Johanna Hick, Hanna Bless und Elena Dennerlein, konnte sich mit dem ersten Platz nochmals steigern. Die Choreografie „Orphans“ (Waisenkinder) sei etwas geändert worden, um die Geschichte des Tanzes mehr in den Vordergrund zu rücken, berichtet Trainerin Nicole Darsch. Bei Showdance stehe neben dem tänzerischen Aspekt vor allem die Geschichte beziehungsweise die Show im Vordergrund. Weitere Änderung war, dass eine der eigentlich sieben Tänzerinnen in Hof nicht mit an den Start gehen konnte. „Es ist nie einfach eine Choreografie umzustellen, besonders von einer ungeraden Anzahl von Tänzern auf eine gerade Anzahl“ weiß Trainerin Dorothee Darsch.

Die Tänzerinnen, die in der vergangenen Saison mehrere Titel national und sogar einen internationalen Titel für sich gewinnen konnten, sind durch ihre Wettkampferfahrung ein eingespieltes Team mit Stärke in den Bereichen Tanztechnik und Präsenz. Im letzten Jahr wurde mit „Lifeguards“ ein fröhliches Stück, bestechend aus vielen Show- und Überraschungsmomenten gezeigt.

Die Choreografie „Orphans“ ist komplettes Gegenteil. Die Mädchen stellen Waisenkinder da, die die Hoffnung auf ein besseres Leben fast aufgegeben haben. Lina Kassing tanzt die Rolle des neuen Waisenkindes, das zu Beginn des Stücks mit seinem Koffer in dem Waisenheim ankommt. Kaum angekommen, begibt sich das neue Waisenkind zum Fenster, öffnet den Vorhang und schaut hinaus. Die anderen Kinder bemerken das natürlich, wissen aber schon, dass es keine Hoffnung gibt. Tänzerin Hannah Bless hat Mitleid und überreicht dem Neuling ihren Teddybären zum Trost. Während des Verlaufes der Choreografie tanzen die Tänzer mit einem Bilderrahmen, mit einem Foto von deren einstigen Familien. Die Requisiten - sechs Betten - werden umgestellt und in den Tanz einbezogen - Hoffnung und Verlust werden tänzerisch umgesetzt.

Den Junioren (13-14 Jahre) Laura Hain, Neele Vetter, Julika Fahrtmann, Amelie Thron, Leonie Müller und Katharina Vogel gelang mit der Choreografie „Water?!“ der Sprung in die Finalrunde. Sechs von zwölf Mannschaften erhielten von der Jury einen Platz in den Finals. „Da das Team in den Wochen seit Saisonauftakt kaum trainieren konnte, war die Finalteilnahme für uns bereits ein Gewinn“ erinnert sich Dorothee Darsch. Mit Platz 6 im Finale war man zwar zufrieden, jedoch hätte die Platzierung laut Trainerin Nicole Darsch weitaus besser sein können, hätte das Team mehr trainiert.

Auch hinter der Bühne im sogenannten Backstagebereich zeigte das Eltern-Team, dass es bereit für die Weltmeisterschaft ist. Tim Weber und Simone Kassing, die für den Bau der Kulisse zuständig sind, haben sich in diesem Jahr einmal mehr übertroffen. Noch kurz vor dem Auftritt wurden kleine Ausbesserungen vorgenommen. Dieses Jahr sei das erste Jahr mit mehreren großen Kulissen gewesen, so Trainerin Dorothee Darsch. Das Team habe einen tollen Job gemacht. Auch beim Schminken und Frisieren und dem Lösen von kleinen Kostümmissgeschicken hätten alle mit angepackt und zusammengearbeitet.

In der nun kurzen Zeit bis zu der WM in Riesa heißt es für die Teams der The Beyond Dancers nochmals Anlauf zu nehmen und sich bestmöglich auf die größte und schwerste Hürde - die Weltmeisterschaft vorzubereiten. Die Konkurrenz sei hier außerordentlich stark. Man hoffe auf einen Platz im Semifinale, so das Trainerteam. Ziel für das Team sei es in Riesa Erfahrungen im Wettkampf zu sammeln und sich bestmöglich zu präsentieren.