Die SG lieferte in der ersten Halbzeit wiederum ein schwaches Spiel genauso wie letzte Woche in Sulzbach. Schlecht für die SG war, dass Roman Magel mit einer Verletzung ausfiel und so die Abwehr geschwächt war. Sinnbildlich für die erste Hälfte war, dass Dario Pascarella den Ball am Fuß in der eigenen Hälfte in Richtung Weinheimer Tor trieb und aus dem nichts plötzlich unbedrängt einen Rückpass zum Torwart spielte. Die Abwehrkollegen rechneten mit sowas überhaupt nicht und konnten nur noch zusehen, wie der Ball über die Torauslinie rollte und es eine so eine geschenkte Ecke für Weinheim gab. Obwohl es eine schlechte erste Hälfte war, gab es dennoch Torchancen. In der 18. Minute ein klasse Seitfallzieher von Eren Acar, der aber sein Ziel verfehlte. In der 20. Minute einen Wittmann Schuss ins linke untere Eck, den der Torwart halten konnte. In der 25. Minute ein flacher Pass von rechts von Stadlmüller vors Tor zu Pamalick, der den Ball aber links neben das Tor lenkte. Dann noch eine Doppelchance: zuerst Schoss Pamalick aus kurzer Distanz ins linke Eck, aber Torwart Bürgermeister konnte abwehren. Aber genau zu Rudi, der dann aus 5 Meter unter Bedrängung den Ball nur sehr knapp drüber schoss.
Weinheim hat es viel besser gemacht. Bereits in der ersten Minute das 0-1 durch einen Heber aus 20 Metern von Lesbir, der sah, dass SG Torwart Zimmermann zu weit vor dem Tor stand. Das 0-2 dann nach Flachpass von rechts durch Hilgert in der 19. Minute. Er war einfach schneller am Ball als Röller und haute den Ball aus 6 Meter unter die Latte. Dann das 0-3 durch Laudenklos. Da war auch Pech für die SG dabei, weil vorher Jan Turcanu den Ball an den rechten Pfosten schoss und der Ball dann haargenau zu Laudenklos sprang, der dann den Ball ins Tor schickte. Dann musste SG Abwehrmann Shala einen wichtigen Zweikampf gewinnen, sonst wäre Lesbir allein aufs SG Tor zugelaufen. Und dann konnte bei einem Schuss SG Schlussmann Zimmermann sich noch mal beweisen, dass er sein Fach versteht.
In er zweiten Hälfte sah es so aus als wollte die TSG Weinheim das Spiel nach Hause schaukeln und spielte sich dann fast selbst in den Schlaf. Lorik Wittmann hat dann die TSG wieder aufgeweckt dadurch das er in der 75.Minute den Ball unter die Weinheimer Latte wuchtete. Das Tor machte Stadlmüller möglich, weil er einen Weinheimer Angriff stoppte und den Angriff über links einfädelte. Die zweite Hälfte war unterm Strich gleichwertig mit noch ein paar mehr oder weniger guten Chancen beiderseits.
Zimmermann, Stadlmüller, Shala, Acar (54.Rettig), Jung (68.Manniello), Wittmann, Rudi, Terrazzino (80.Monachello), Röller, Pascarella (54.Reich), Pamalick
Trainer: Luciano Monachello, Co-Trainer: Roman Magel
Schiedsrichter: Ali Tam (VFR Walldorf)